Chüenihorn (2413m)

Heute war die letzte Chance, nicht so früh aufstehen zu müssen. Heute Nacht werden ja die Uhren um eine Stunde vorgestellt… Es war eine sternenklare Nacht und die Wetterprognose für heute versprach Kaiserwetter. Das schreit nach einem Frühlingstürli. Die üblichen Verdächtigen haben aber alle ein Alibi. Während die einen neue Eigenheime besichtigen, sitzen  andere bereits im Bikesattel und wieder andere wandern einfach mal so auf den Lioshead. Also wieder mal solo ab ins Prättigau, mit dem Auto nach Aschüel. Dort suche ich mir zwischen Grasflecken den besten Weg ufwaerts, Richtung Bärli. Hier links abbiegen und zwischen den Lawinenverbauungen zum Gipfel des Chüeni. Diesen habe ich etwa eine Stunde lang für mich ganz alleine. Da liegt ein Nickerchen doch drin. In der Zeit wird es so richtig aufsulzen. Dann bekomme ich aber Besuch. Roberta und Martin hatten dieselbe Idee. Also noch ein bisschen Skitourenlatein austauschen und dann geniessen wir zu dritt die gewohnt tollen Sulzbedingungen am Chüenihorn. Allzulange wird diese Tour allerdings wohl nicht mehr gehen ohne die Skis zu tragen. Der Frühling kommt!


Los gehts in Aschüel


Offenbar haben die Bäume die nächtliche Abstrahlung gehemmt. Denn hier ists bereits um 7:30 “sumpfig”


Ja – es apert!


Bärgli


Bombensichere Aufstsiegsspur


Der König der Lüfte kurbelt in der Frühlingsthermik


Schweizertor


Drusen- und Sulzfluh


Weissfluh, Zenjiflue, Zürcher Stelli und Stelli, dahinter der Piz Ela


Gafiatal


Chrüz


Schattenspiele am Eggberg


Martin im Anflug


Jede Tour hat ihre Schlüsselstelle 😉


Geschafft!


Martin und Roberta