Liebster-Award

 

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Travel Addict” (dt. “Reisefüdli”)-Gianna hat mich freundlichweise für den Liebster-Award nominert. Liebster-Award? Wie bitte? Ich brauchte schon mal kurz Nachhilfe, worum es sich dabei handelt- Kurz gesagt, geht es darum, Blogs bekannter zu machen. Und zwar mittels Blogger-zu-Blogger-Werbung. Dabei stellt man dem Blogger, welchen man vorschlägt, 11 Fragen. Mehr zu den Spielregeln weiter unten.
Hier also die 11 Fragen, welche Gianna unter Nägeln brennen:

 

Lieber Sascha, meine 11 Fragen an dich lauten folgendermassen:

1. Was geht dir durch den Kopf wenn du auf einem Gipfel stehst und alles von oben siehst?
Erst einmal habe ich auf dem Weg dorthin viel Zeit, um meinen Kopf zu lüften und Gedanken zu sortieren. Lange Aufstiege haben etwas meditatives. Stehe ich dann auf dem Gipfel, kommt es sehr darauf an, welches Equipment ich dabei habe. Ist der Gleitschirm im Gepäck, freue ich mich auf einen entspannten Flug ins Tal, mit Tourenski kann ich eine stiebende Abfahrt kaum erwarten. Stehe ich “nur” in Bergschuhen auf dem Gipfel, graust mir manchmal schon fast vor dem knieschlotternden Abstieg. Aber das Gipfelglück ist stets dasselbe. Egal wie hoch der Berg ist. Gipfel machen einfach glücklich.

2. Welche Sportarten betreibst Du alle in deinem Blog?
Zur Zeit natürlich hauptsächlich Skitouren. Wenn die Schneelage mal nicht perfekt ist, steige ich mit Tourenski auf und fliege mit dem Miniwing ins Tal. Im Sommer berichte ich über Bergtouren, Klettersteige oder Biketouren. Hauptsache ufwaerts.

3. Bitte beschreib mir mal den genauen Ablauf wenn du einen Ausflug planst
Die Planung hängt von der Art der Tour und von der “Ernsthaftigkeit” ab. Eine einfache Wanderung in bekanntem Gelände beispielsweise kann ich auch ohne “Planung” machen. Wenn ich mit dem Gleitschirm zu Fuss auf einen Berg steige mit der Absicht, danach sicher runterzufliegen, brauchts schon etwas mehr an Planung. Wetter, Windverhältnisse und die topografischen Gegebenheiten müssen dann zusammenspielen. Bei einer Skitour gilt eigentlich immer die 3×3-Methode, bei der jeweils am Vorabend, vor Ort und unterwegs die 3 Faktoren Mensch, Verhältnisse und Gelände beurteilt werden.

4. Würdest Du gerne hauptberuflich über deine Erlebnisse schreiben, oder bleibt es für dich ein Hobby?
Von so einem Blog wie ufwaerts.ch leben zu können, ist utopisch. Dafür ist mein Einzugsgebiet zu klein. Zur Zeit habe ich 10’000 Besucher pro Monat. Im Winter mehr als im Sommer. Ein grosser Teil davon sind wohl Stammleser. Ab und zu verkaufe ich mal ein Bild an eine Bergzeitschrift. Ich wüsste nicht, wie man davon leben könnte. Falls du das weisst, lasse ich mich sehr gerne belehren 😉

5. Muss man für das was du machst ein Profi sein oder könnte man dich theoretisch auch als Laie einmal begleiten?
Jeder fängt doch mal klein an. Mittlerweile begleitet mich ja auch meine Tochter auf Bergwanderungen, einfache Klettersteige oder Skitouren.
Auf die Kondition kommts an…

6. Wie und wann kamst Du auf die Idee Berichte zu schreiben?
Früher habe ich Touren nur sporadisch dokumentiert. Seit 2001 ist aber die Digitalkamera auf jeder Tour dabei und damals habe ich angefangen, einzelne Highlights in einem Online-Tourenbuch abzulegen. Anfänglich nur für mich und meine Tourenkameraden. Es muss 2008/2009 gewesen sein, als das Ur-ufwaerts-Team gegründet wurde, um an einer sportlichen Firmen-Challenge teilzunehmen. Wir hatten uns vorgenommen, während einem halben Jahr zu viert 120’000 Höhenmeter human-powerded zu sammeln. Schliesslich habe ich das Ziel beinahe alleine geschafft und zusammen kamen über 200’000 hm. Nach diesem Erfolg nahm ich den Schwung mit und ging mit ufwaerts.ch online. Seither nutzen immer mehr Tourengänger – vor allem aus der Region – meinen Tourblog als Inspiration.

7. Wie vereinbarst Du die Höhenmeter-Bewältigung mit deinem Privatleben, sprich: Wie viel Zeit nimmt es in Anspruch?
Ich bin ja in keiner Weise verpflichtet, Höhenmeter zu sammeln. Ich finde mein Gipfelglück auf auf kleineren, kürzeren Touren. Und manchmal habe ich ja auch Begleitung in Form meiner Familie. Im Sommer kann ich auch mal nach Feierabend zu einem Sonnenuntergangs-Hike and Fly aufbrechen. Und im Frühling müssen Skitouren aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung um die Mittagszeit rum beendet sein. Dann bleibt noch genug Zeit für alles Andere.

8. Was rätst du Leuten die von Höhenangst geplagt sind?
Höhenangst kann man sich recht gut wegtrainieren. Ich empfehle, sich seiner Angst in kleinen Dosen auszusetzen. Dann Schritt für Schritt mehr. Vielleicht mal eine Kletterhalle besuchen, einen einfachen Klettersteig begehen. Einen wenig ausgesetzten Bergwanderweg wandern. Immer etwas ausgesetztere Skirouten wählen, Gipfel mit Kraxelstellen zum Schluss etc. Einfach langsam, Schritt für Schritt… So wächst das Selbstvertrauen und die Höhenangst wird weniger.

9. Du gestaltest unter anderem auch Kunstfiguren mit deiner Kettensäge: Wie entstand diese Idee?
Gleich 2 meiner Freunde schnitzen nebenberuflich seit Jahren Skulpturen mit der Kettensäge. Ihre Arbeiten haben mich schon immer fasziniert. Im Februar 2015 hatte ich dann – wieder einmal firmenintern – die Gelegenheit, einen Workshop im Kettensägen-Schnitzen zu besuchen. Ich schien nicht völlig talentfrei und es hat mir den berühmten Ärmel reingezogen. Nun habe ich ein kreatives Hobby für die Tage ohne perfektes Bergwetter.

10. Was für Länder hast Du sonst noch so bereist?
Europa: Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Deutschland, Luxembourg, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, England, Schottland, Kanaren.
Kanada, Tunesien, Ägypten, Tansania, Kenia, Dom.Rep.

11. Was wäre dein grösster Traum für die Zukunft?
Noch viele intensive Bergerlebnisse, wie zB. Skitouren in Grönland, Skidurchquerungen in den Alpen, 4000-Hike and Flys etc.


Und dies ist meine Nomination:

Mario Kempf mit seinem alpin-blog.com

Lieber Mario, ich möchte Folgendes von dir wissen:

1. Welches ist deine Hauptmotivation, zu bloggen?
2. Welche Tools setzt du dafür ein (CMC, Bildbearbeitung etc.)
3. Welches “Must-Have” Worpress-Plugin empfiehlst du?
4. Wie kamst du zum Bergsport?
5. Dein bestes Bergerlebnis?
6. Deine Lieblingshütte?
7. Skitour: Aufstieg oder Abfahrt?
8. Welches Ausrüstungsteil/Gadget darf auf keiner deiner Touren fehlen?
9. Die schönste Jahreszeit in den Bergen?
10. Du bist – wie ich – vielseitig am Berg unterwegs. Welches ist deine Lieblingsdisziplin?
11. Was machst du, wenn du mal NICHT am Berg unterwegs bist?


Spielregeln „Liebster-Award“

Bedankt euch bei der Person, die euch nominiert hat, und verlinkt sie auf eurer Seite.

Kopiert das Emblem oder holt euch ein zu euch passendes aus dem Netz und stellt es sichtbar auf die Award-Seite

Beantwortet die 11 Fragen, die euch gestellt wurden und veröffentlicht sie auf eurer Seite.

Denkt euch 11 neue Fragen für die Blogger aus, die ihr nominieren wollt und stellt die Fragen auf euren Blog.

Kopiert die Regeln und stellt sie ebenfalls auf euren Blog, damit die Nominierten wissen, was sie zu tun haben.

Nominiert zwischen 2 und 11 neue Blogger, die ihr gerne weiter empfehlen wollt. Das sollten möglichst solche sein, die noch wenig bekannt sind, aber empfehlenswerte Inhalte bieten.

Stellt die neuen Nominierungen auf eurer Seite vor und gebt den jeweiligen Bloggern eure Nominierung persönlich bekannt. Am besten ihr kontaktiert die Blogger schon vorher um zu schauen, ob sie mitmachen möchten.

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