Monte Grona (1736m)

Rückkehr zur Superferrata am Comersee

Eineinhalb Jahre nach unserer Monte Grona-Premiere kehrten wir zu unserer Lieblingsferrata nach Menaggio zurück. Und wir sollten es nicht bereuen. Der Klettersteig am Monte Grona ist keine typische „Via Ferrata“. Eher eine mit Stahlseil abgesicherte Kletterroute. Klammern gibts nur dort, wo grosse Tritte oder Griffe fehlen. Mit Kletterfinken und ein bisschen Technik kann jedoch grösstenteils auf diese Kletterhilfen verzichtet werden.
Die schwüle Luft neigte zur Gewitterbildung. So hielten wir stets ein Auge auf den Himmel rund um den Monte Grona. Dadurch, dass die Route über vier Felstürme führt, kann zwischen jeweils zwei Türmen jederzeit auf die Diretissima ausgeklinkt werden. Dann wäre man in kürzester Zeit zurück beim schützenden Rifugio Menaggio. Zum Glück war dies aber nicht nötig und wir konnten den ganzen Klettersteig bist zum Gipfel auskosten, wo wir dann gleich noch einen Geocache loggten 🙂
Als Abstiegsroute wählten wir diesmal die Route über die Forcoletta. Wir sind uns einig, dass dieser Abstieg der Diretissima vorzuziehen ist. Ebenfalls erklären wir auch nach dieser Wiederholungstat den Monte Grona mit Abstand zu unserem Lieblingsklettersteig!


Bester Larioblick schon beim Zustieg (ca 50 Min.)


Rifugio Menaggio. Von der Hütte aus gelangt man über die markante Einsattelung am Horizont (rechts vom Baum) zum Einstieg des Klettersteigs.


Nebelschwaden bringen mystische Stimmungen.


Beim Einstieg sieht man schön zum Luganersee


Der Lecco-Arm des Comersees


Los gehts! Ich mache den Anfang.


that’s fun


Seitenwechsel. Das See-Panorama wechselt von Comer-  zu Luganersee


Pölla an derselben Stelle


Lariopölla


Der nächste Turm


Am Monte Grona wirds nie so luftig wie zB an der Sulzfluh, dafür hält man aber auch weniger Eisen in den Händen


Am 3. und 4. Turm werden die Tritte feiner


Aber man hat immer wieder festen Stand


It’s Gronastyle


Am 4. Turm übernimmt Pölla die Führung. Auch hier wäre ein einfacher Ausstieg zur Diretissima (siehe Wanderer) möglich.


Pölla spreizt sich in eine Verschneidung


Bald oben?


Jawoll – geschafft. Pölla inszeniert das Gipfelfoto


Sein Resultat


Vor dem Abstieg noch schnell den Geocache loggen. Vorsicht – Muggels im Anmarsch!!!


Abstieg von der Forcoletta zum Rifugio Menaggio


Unsere Wiederholungstat im Überblick

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