Gauablickhöhle (2660m)

Abwechslungsreich vom Montafon ins Prättigau

Route: Grüneck 1892m – Latschätzalpe 1735m – Lindauerhütte DAV 1744m – auf den Bänken – Klettersteig Gauablickhöhle – Karrenfeld 2660m – Gemschtobel – Partnun 16.5km, 1200 Höhenmeter
Mit dabei: Pölla

Nachdem wir vor einer Woche die Sulzfluh über die Südwand erklommen hatten, wollten wir es diesmal von der Nordseite aus versuchen. Diana und Lara chauffierten uns freundlicherweise frühmorgens nach Latschau im Montafon.
Mit der Golmerbahn erreichten wir bequem das Grüneck, von wo wir in knapp eineinhalb Stunden die Lindauerhütte erwanderten. Tipp: Zum Znüni einen Germknödel. So kannst du dir locker die Zustiegs-Banane sparen 😉
Der folgende Zustieg zum Klettersteig forderte dann noch ein paar Schweisstropfen. Die Klettergurte waren schnurstracks angelegt und es hiess “Helm auf ” diesmal mit Stirnlampe bestückt. Der Einstieg des Klettersteigs ist einfache Reibungskletterei, es gibt wenig Eisen. Es folgt eine steilere Partie über Stahlklammern. Über einen kurzen Quergang erreicht man dann endlich den Eingang zur Gauablickhöhle. Von hier aus hat man einen super Blick zu den drei Türmen. Frohlock! Wir waren froh über das dünne Stahlseil, an dem wir uns durch die stockdüstere Höhle hangelten. Es geht tief in den Berg hinein. 350 Meter lang ist die Höhle und man macht darin ein paar versteckte Höhenmeter. Nachdem wir wieder Tageslicht erblickten, gabs noch ein paar Klimmzüge und schon bald war der Ausstieg auf dem Karrenfeld erreicht. Zwischenzeitlich rief uns Claudio vom Alpenrösli in Partnun aus an und bot uns zwei Plätze in Tonis Auto an. Es folgte ein zügiger Abstieg (oder besser: eine rasante Abfahrt) durchs Gemschtobel. Zum Verschnaufen horchten wir kurz den Alphornklängen, welche aus den Felswänden widerhallten. Insgesamt brauchten wir für den Abstieg genau eine Stunde. Toni und Claudio warteten geduldig auf uns. Nach dem verdienten Radler war somit auch für den Rückholdienst gesorgt. Danke Toni! Danke Diana!


Unterwegs zur Lindauerhütte: Erster Blick zu Sulzfluh und Drusenfluh
mit den drei Türmen


Dri Türm mit der Sporenplatte


Mein Znüni


Der ganze Klettersteig mit den beiden Höhleneingängen in der linken Bildhälfte. Rechts sieht man den Rachen.


Pölla ist ready…


… und klettert frohen Mutes der Höhle entgegen


Da wären wir. Blick hinüber zur Drusenfluh.


Ich bin auch ein Höhlenforscher


Duck dich!


und weiter gehts


Wie immer – Umhängen nicht vergessen


Nochmal eine eisenfreie Zone


Pölla quert…

… und ich häng ein Bisschen rum


Pölla auf den letzten Metern vor dem Ausstieg


Steimändli perfekt ins Drusator inszeniert


Das ganze mit 3 Steimändlis


Unsere Tour im Überblick. Da die Route N-S verläuft, für ein Mal im Hochformat…

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