Col Rosa (2150m)

Kurzer Klettersteig mit nahrhaftem Zustieg in den Ampezzaner Dolomiten

10 km, 1000 Hm

Zum Abschluss der Dolomitenwoche wollen wir heute vor der Heimreise noch eine kurze Klettersteigtour unternehmen. Wirklich “kurze” Touren sind hier in den Dolomiten jedoch Mangelware. Ach ja – und südseitig sollte der Steig auch noch sein. In den Schattenwänden wirds nämlich bereits etwas frisch. So entscheiden wir uns schliesslich für die “Via Ferrata Ettore Bovero” bei Cortina. Der Zustieg ist nahrhaft. Über einen steilen Steig mit ungesicherten Kraxelstellen macht man über 600 Höhenmeter, bevor man zum ersten mal ein Stahlseil zu sehen bekommt. Dann gehts aber endlich los. Teilweise luftig über schön gestuften, griffigen Fels erreicht man über die gut abgesicherte Ferrata ein Latschenplateau. Warum hier die Seilsicherung zu Ende ist, leuchtet uns nicht wirklich ein. Man muss nämlich über etliche Klammern und durch einen etwas schotterigen Kamin weiterklettern, um den tollen Gipfel der Col Rosa zu erreichen. Von hier aus hat man einen tollen Einblick in die gegenüberliegende Via Ferrata Punta Fiames. Cortina liegt uns zu Füssen und die Tofana thront stolz über der ehemaligen Olympiastadt. Auf dem Gipfel machen wir noch lustige Bekanntschaft mit einem unterhaltsamen, überaus redseligen Italo-Brasiliero. Dann steigen wir die 1000 Höhenmeter über einen schön angelegten Steig zurück ins Tal und erreichen nach einem längeren Spaziergang entlang des Flusses unseren Startpunkt. Nun noch 4 Stunden Autofahrt über Brenner und Arlberg und eine erlebnisreiche Woche geht zu Ende.


Die Col Rosa. Der Klettersteig führt ungefähr dem Grat auf der linken Bildseite entlang


Pölla vor dem eigentlichen Einstieg in die Ferrata


Ein Platz an der Sonne


Neben uns waren noch 6 Ferratisti am Werk


Die letzten paar KS-Meter in dieser Saison werden überwunden


Bald ist der Klettersteig zu Ende


Die 4er-Gruppe vor uns im Endspurt


Links die Punta Fiames, hinten Cortina d’Ampezzo


Gipfelkreuz Col Rosa


Gipfelfoti


Tofana


Serpentinen-Steig


unsere Route verlief im Uhrzeigersinn

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