TT Tag 5

Hoffentlich der letzte Tag.

Nach einem kurzen Frühstück in einer Bar legte ich los. 110km und 1710hm trennten mich vom Ziel. Das muss zu schaffen sein. Bis nach Albinia war es auch eine sehr nette ausfahrt. Auf teils geteerten Nebenstrassen rollte ich erstmals seit gefühlten Jahren wieder mir 22kmh in der stunde Richtung Meer. So kann es weitergehen.

Nach Albinia gings dann Richtung Halbinsel mit einem Deutschen Mitfahrer. Gekonnt versteckteer sich im Windschatten, was mich zu einer etwas höheren Pace veranlasste. Diese rächte sich doch schon vor dem schönen Örtchen Porto Santo Stefano. In Santo Stefano musste ich etwas passieren und essen. Nach einer lauwarmen Pizza gings dann mit vollem Wasserbestand (1. Habe ich aus meinen Fehlern gelernt, 2. Habe ich im Internet gelesen😉) auf den letzten Trail. Es begann steil, jedoch auf einer befestigten Strasse. Danach wurde es weniger steil, jedoch die Strasse schlechter

Es wird wieder steiler und steiler

Nach jeder kuppe folge eine weitere Kuppe, nach jedem Trail ein weiterer Trail und langsam fuhr auch mein Kopf gegen die Wand. Als ich dann nicht mehr daran glaubte gings auf einem Trail so steil runter, dass ich laufen musste (meine Bremsen waren definitiv am Ar…). Ich war den tränen nahe. Anschliessend gings nochmals steil hoch und jetzt konnte ich die lang ersehnte finale Etappe durch den Pinienwald sehen. Im Pinienwald kann man dann das erste Mal richtig geniessen und sich freuen. Die ersten lokalen Biker gratulieren einem und der süsse Duft des Finnischs schleicht in die Nase.

Die letzten km

Mittlerweile konnte man sich jedoch auch vorstellen das der Owner Andrea noch einenge Leckerbissen haben muss. Er liess auch nicht lange auf sich warten, und so fuhr man etwa 8km vor dem Schluss in schwarzen Sand. Schwarzer Knöcheltiefer Sand. Echt jetzt?? Wenn ich Andrea in diesem Augenblick erwischt hätte …….

Anschliessend rollte man auf einer richtigen Strasse mit teer gemütlich zwei Kilometer Richtung Capalbio.  Mit Tränen in den Augen, schmerzen am Ar… (Leitspruch von mir, der Arsch ist am Arsch), nicht mehr drehenden Beinen aber einem glücklichen Gefühl rollt man schliesslich unter dem kleinen Banner hindurch.  Aus vorbei! Die anwesenden Fahrer Klatschen, es gibt von den Leidensgefährten eine Umarmung und ein kaltes Birra Morretti. Das wars.

Finnisch
Alles vergessen

Guter “Drahtesel”

Wars das wert??

Ja das wars. Wieso, keine Ahnung. Weils einfach geht. Würde ich es nochmals machen, glaube schon, da dieses Format von Events richtig Spass macht. «unsupportet bicycle adventure»

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