Geisstschuggen (2311m)

(by monika)

Die Skitour am 1. Januar 2019 fing eigentlich schon am Silvesterabend an. Auf einer Höhe von ca. 1700m oberhalb Gafien stellten Rico, Andi, Cony, Hubert und ich unsere Zelte auf. Gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit fuhren wir noch für ein letztes Mal warme Füsse und ein Kaffee Luz nach St. Antönien zurück bevor wir uns dann mit Stirnlampen bewaffnet wieder zu unserem Zeltlager aufmachten. Zum Silvestermenue gabs natürlich ein fettes, non-veganes und laktosereiches Käsefondue mit Schuss und ein paar Rüebli und frische Birnen für den Säure-Base-Haushalt – oder – um das schlechte Gewissen zu beruhigen. Das mehr oder weniger wärmende Lagerfeuer und/oder der wärmende Alkohol hielten uns nur bis knapp halb zwölf wach, dann zogen wir die Daunensäcke im Zelt vor.

Am nächsten Morgen um Punkt 7 Uhr standen wir auf der Matte, weit und breit noch keine Prättigauerseele zu sehen. Die Entscheidung in Richtung Hasenflüeli viel auf Höhe der Hütte unter dem Eggberg. Das weissverschneite und jungfräuliche Täli sah einfach zu verlockend aus. Auf dem Grat erreichten uns dann grad so knapp die ersten Sonnenstrahlen, den Fussmarsch auf das Hasenflüeli sparten wir uns und erkoren den Geisstschuggen zu seiner Rechten zu unserem Neujahrsgipfel. Die ersten auf dem Gipfel, die ersten in der Abfahrt, besser kann das Jahr gar nicht starten. Pulver saugut! Ein frohes, neues Jahr!!



schöner kann ein Morgen kaum starten

Die Sulzfluh strahlt mit uns um die Wette “Hasaflüali”
on top Der erste Prättigauer auf dem Gipfel – hier in SchattenformBlick zurück

 

Ein Kommentar

  1. Deja vu!
    Machsch du das jetzt eigentlich all 20 Johr? #toughwoman #daswoiarmiarversprochahend #fondue 🙂
    Am Donschtig hettemer eu im Fall d Hütta ufgheizt 😉 #selbertschuld haha

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