Val Masino

Adrenalinkur in Italia

Auf zu neuen Ufern! Während den Frühlingsferien am Comersee überredete mich Angelo, ihn ins Val di Mello bzw. Val Masino zum Klettern zu begleiten. Auf meine Frage nach dem Schwierigkeitsgrad hin antwortete er nur: “Molto schelta”. Also “viel Auswahl”. Dass dann im Nachhinein unsere Einstiegsroute gleich über 3 Seillängen führen sollte, liess mich doch schon mal leer schlucken…

Aber nochmal von Anfang an: Mit dabei war noch Angelos Bruder Alessandro (Klettercrack und mein Ausrüster für den Tag), Ivan und Ferienhündin Iuma, welche wir in Sondrio aufgabelten.
Während der Fahrt durchs Val Masino werden wir schon mal schön eingestimmt. Dort liegen Hunderte Boulderblöcke jeder Grössenordnung verteilt, fast als hätte dort ein Asteroidenschwarm eingeschlagen. Direkt neben der Strasse hats ebenfalls tolle Kletterrouten für jeden Schwierigkeitsgrad. *noch Freu*.
Wir biegen ab ins Val di Mello. Es folgt eine idyllische Wanderung dem Bach entlang. Vom Talboden weg etwa 200 Höhenmeter zum Fuss einer gewaltigen Felswand. Alessandro klettert vor. Ein paar Minuten später ruft er: “Sosta!” Das heisst soviel wie “Stand eingerichtet, das Greenhorn kann folgen”. Angelo gibt mir das Startsignal für die erste von drei (und das erfahre ich erst grad in diesem Augenblick) Seillängen.

Nach der Mittagspause verschieben wir talauswärts ins Val Masino, wo wir etwas ü30-freundlichere Routen vorfinden. Wir genissen hier den Tag in vollen Zügen. Sogar Ivan wurde da auf so einen Mega-Asteroiden “hochüberredet” 🙂


Imposante Kletterwände im Val di Mello


Boulder soweit das Auge reicht – sogar im Bach


Einstieg in die allererste Seillänge des Tages – haha


Alessandro im Vorstieg


Im Val Masino


Val Masino. On Top. Ivan und Angelo folgen uns. Und Iuma muss untenbleiben 🙁


Die Seilschaft auf dem “Gipfel”

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